AGB nur für das Studio

Allgemeine Geschäftsbedingungen "Nail-by-Nail":

1. Allgemeines /Dienstleistungsvertrag
Diese Bedingungen betreffen alle Transaktionen, Verträge und Angebote, wie die Dienstleistungen und den Verkauf von Produkten, die zwischen der Nageldesignerin/Nagelstudio  "NAIL-BY-NAIL" (nachfolgend „Dienstleister“ genannt) und den Kunden zustande kommen bzw. geschlossen werden. Ausnahmen von Transaktionen, die nicht unter die allgemeinen Geschäftsbedingungen  fallen,  bedürfen der Mitteilung in schriftlicher Form. Für Kundin und Kunde wird nachfolgend die einheitliche Bezeichnung „der Kunde“ verwendet.

2. Dienstleistung
Durch Beauftragung durch den Kunden entsteht ein Dienstleistungsvertrag auf der Grundlage dieser AGB sowie der aktuell gültigen Preisliste.  Richtungweisend für alle Arbeiten sind die gültigen  Bestimmungen und Gesetze der BRD. Der Kunde hat nur ein Anrecht auf eine Dienstleistung, insofern er alle Formulare vorab ausgefüllt und  unterzeichnet hat. In Einzelfällen behält sich der Dienstleister vor, spezielle Kunden abzuweisen, ohne Begründung. Sollten Änderungen der Standards auftreten, wird der Dienstleister den Kunden noch  vor Beginn der Leistung davon in Kenntnis setzen.

3. Terminvereinbarung
Termine werden vom Dienstleister verbindlich vergeben. Sollte eine Absage bzw. ein Verschieben eines bestätigten Termins vonnöten sein, sollte der Kunde dies rechtzeitig und sobald als möglich,  mindestens 1 Werktag vor dem Termin, mitteilen. Sollte der Termin nicht rechtzeitig oder gar nicht abgesagt werden, hat der Dienstleister das Recht, den Verdienstausfall, ohne Nachweis  des selben, dem Kunden wie folgt in Rechnung zu stellen:
1 Tag vor dem vereinbarten Termin: EUR 0,00 
am Tag des Termins, sowie bei Nichterscheinen am vereinbarten Ort ohne Absage oder Verspätung ab 10 Min.: EUR 25,00
Die Stornierungsgebühr ist in bar zahlbar bei Wahrnehmung des nächsten Termins bzw. wird schriftlich in Rechnung gestellt, wobei im letzteren Fall ein weiterer Unkostenbeitrag von Euro 3,00  berechnet wird.
Bei Zahlungsverzug des Kunden ist der Dienstleister berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 2% über dem jeweiligen Satz des Euribor im Diskont in Rechnung zu stellen. Weiterhin fordert der  Dienstleister in einem solchen Fall Mahngebühren in Höhe von EUR 2,50 bei erster Mahnung und je weiteren EUR 5,00 EUR bei jeder weiteren Mahnung.
Die Aufrechnung mit Gegenforderungen ist nur zulässig, wenn der Dienstleister die Gegenforderung anerkannt hat oder diese rechtskräftig festgestellt ist.

4. Preise
Die Preise für Dienstleistungen und Produkte werden dem Kunden auf Wunsch bei telefonischer Terminvereinbarung mündlich oder bei Wahrnehmung des Termins in schriftlicher Form mitgeteilt. Die Preise sind außerdem hier einsehbar. Die ausgewiesenen Preise enthalten keine gesetzliche Mehrwertsteuer, da der Dienstleister der Kleingewerberegelung gem. UStG, § 19, Abs. 1, unterliegt. Preiserhöhungen müssen mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten bekannt gegeben werden. Angebote sind nur in dem veröffentlichen Zeitraum gültig und gelten solange der Vorrat reicht. Der Kunde muss direkt am Anschluss der Behandlung/beim Kauf für die erbrachte Leistung/das Produkt in bar bezahlen.

5. Persönliche Daten und Privatsphäre
Der Kunde versichert, alle persönlichen Daten und Informationen, die relevant für die professionelle Behandlung der geforderten Dienstleistung sind, an den Dienstleister weiterzugeben. Diese Daten werden auf der Kundenkarteikarte in schriftlicher, evtl. auch in elektronischer  Form, gespeichert. Der Dienstleister verpflichtet sich, diese Daten nur für den Zweck der zu erbringenden Dienstleistung unter Berücksichtigung der Datenschutzklauseln einzusetzen und die  Daten nicht an Dritte oder außen stehende Personen weiterzugeben ohne schriftliche Einwilligung  des  Kunden.

6. Vertraulichkeit
Der Dienstleister ist verpflichtet, alle Informationen, die während der Behandlung oder dem Service besprochen wurden, geheim zu halten und vertraulich zu behandeln. Informationen werden als  vertraulich eingestuft, wenn der Kunde dies zum Ausdruck bringt, bzw. wenn dies aus  dem Inhalt der Informationen zu folgern ist. Die Vertraulichkeit wird außer Kraft gesetzt, wenn  dies von  Rechtswegen entschieden wird und der Dienstleister von der Vertraulichkeitsklausel  entbunden wird.

7. Haftung
Der Dienstleister kann keine Haftung übernehmen, wenn der Kunde durch eine Dienstleistung zu Schaden kommt, die auf vom Kunden gelieferten Informationen beruht und sich diese als unzureichend  herausstellen. Dies bezieht sich vor allen Dingen, aber nicht ausschließlich, auf physische Bedingungen, medizinische oder medikamentöse Vorraussetzungen oder beruflichen und/oder privaten Aktivitäten des Kunden.
Der Dienstleister haftet nur für Schäden, die grob fahrlässig oder vorsätzlich von ihm verursacht werden, es sei denn, es betrifft zugesicherte Eigenschaften. Für Folgeschäden haftet der Dienstleister nicht. Für den Dienstleister nicht vorhersehbare oder im Verantwortungsbereich des Kunden liegende Schäden haftet der Dienstleister nicht.
Während der Serviceleistung kann es mitunter in wenigen Einzelfällen durch Feile oder Fräser zu Haut- oder Nagelabschürfungen oder, zB. durch den Einsatz von Zuckerpasten, zu blauen Flecken, Hautreizungen, etc. oder bei Verwendung von kosmetischen Produkten zu allergischen Reaktionen kommen. Das Risiko hierfür trägt der Kunde und befreit den  Dienstleister diesbezüglich von jeder Haftung. Der Kunde hat direkt nach der Serviceleistung Mängel/Unzufriedenheiten direkt mitzuteilen, bevor er das Nagelstudio verlässt, damit diese von  dem Dienstleister beseitigt werden können.
Im Zuge einer Modellage kann es in einigen Ausnahmefällen bei sehr empfindlichen Nägeln zu einem leichten Druck oder leichtem Druckschmerz an den Nägeln kommen. In der Regel legt sich dies in ein paar  Tagen, wenn die Nägel sich beruhigen. Eine Rückerstattung des Geldes wegen  Druck oder Druckschmerz oder anderer Mängeln an den Nägeln wird hiermit ausgeschlossen. Bei  Reklamationen zu den erbrachten Dienstleistungen in den Bereichen Nageldesign, Sugaring, Wimpern erhält  der  Kunde eine kostenlose Ausbesserung der Mängel, die sich den  anatomischen Gegebenheiten anpasst. Der Dienstleister kann dem Kunden zu diesem Zwecke  drei Termine zur Auswahl anbieten, wofür der Kunde sich kurzfristig für einen Termin entscheiden  muss. Die kostenlose Entfernung einer von dem Dienstleister neu angelegten Nagelmodellage und oder Wimpernverdichtung bzw. -verlängerung ist ausgeschlossen.

 

 

8. Garantie 
Auf den vom Dienstleister geleisteten Service im Nageldesign erhält der Kunde eine Garantie von 5 Tagen. Diese Garantie verfällt wenn:
Der Kunde die Modellage von einem Dritten (z.B. anderen Nagelstudio oder Nail Designer) behandeln, auffüllen oder entfernen lässt, oder
der Kunde ohne Gebrauch von Handschuhen mit Chemikalien in Berührung kommt oder damit arbeitet, oder
der Kunde die Modellage unsachgemäß verändert oder entfernt, oder
der Kunde andere als die vom Dienstleister empfohlenen Produkte verwendet, um die Modellage zu pflegen, oder
der Kunde nicht die in den Pflegehinweisen  empfohlene Pflege durchführt, oder
der Kunde den Hinweis in Notfällen unverzüglich Hilfe in Anspruch zu nehmen nicht nachkommt,  oder
der Kunde die Produkte nicht unter Einhaltung der Gebrauchshinweise anwendet, oder
der Kunde erkennbar häufig an seinen Nägeln oder der Nagelhaut kaut oder zupft, drückt oder anderweitige Manipulationen vornimmt
die Modellage durch äußere Einflüsse beschädigt wurde (z.B. Finger eingeklemmt, verkratzte Oberfläche o.ä.)


9. Beschwerden und Reklamationen
Sollte der Kunde eine Beschwerde oder eine Reklamation über den Service, bzw. das gekaufte Produkt haben, so muss dies schnellstmöglich, bei Erkennen des Reklamationsgrundes, spätestens jedoch 5 Tage nach der erfolgten Behandlung, dem Dienstleister gemeldet werden.  Der Dienstleister wird nach Möglichkeit innerhalb der darauf folgenden 5 Arbeitstagen, spätestens jedoch beim nächsten regulären Termin, eine akzeptable Lösung unterbreiten, um die  Reklamation auszuräumen. Ist eine Reklamation berechtigt, muss der Dienstleister die reklamierte Arbeit ohne zusätzliche Zahlung erneut leisten, bzw. das reklamierte Produkt ersetzen. Sollte die  Reklamation nicht zur Zufriedenheit des Kunden bereinigt werden, kann dies auch von einer Schiedsstelle oder einem Gericht entschieden werden.

10. Beschädigung und Diebstahl
Der Dienstleister hat das Recht, für alle vom Kunden verursachten Schäden eine Wiedergutmachung zu fordern.

11. Design-Beispiele
Wenn der Dienstleister Nail-Art- und/oder Wimpernextensions- und/oder Enthaarungs- Beispiele zu Werbezwecken (z.B. in Arbeitsmustern, auf dieser Homepage oder in gedruckten Werbematerialien) veröffentlicht, ist dies nur ein Beispiel. Selbst wenn das Design am Kunden nachgearbeitet wird, kann es zu Abweichungen bezüglich des Designs, der Form und der Wirkung des Designs kommen (das gilt auch für Designvorlagen, die der Kunde selber mitbringt). Das Resultat kann von der gezeigten Vorlage abweichen. Das Urheberrecht für das Design verbleibt beim Dienstleister. Sollte der Kunde vom erstellten Design Fotografien anfertigen lassen, die für kommerzielle Zwecke verwendet werden sollten, bedarf dies der  schriftlichen Einverständniserklärung durch den Dienstleister. Bei Unterlassen kann der Dienstleister angemessene Ansprüche geltend machen. Der Dienstleister ist berechtigt, Fotografien von der geleisteten Arbeit zu Werbezwecken zu machen und zu veröffentlichen, ohne dass es der Zustimmung des Kunden bedarf.

 

12. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages/AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, so wird dadurch die Wirksamkeit  des  Vertrages im Übrigen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren  Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen  Zielsetzung möglichst nahe kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen  beziehungsweise undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben.  Die vorstehenden  Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als  lückenhaft erweist.

13. Gerichtsstand
Für die gerichtliche Klärung von Unstimmigkeiten ist der Gerichtsstand Krefeld. Der Dienstleister ist darüber hinaus berechtigt, den Kunden an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen. Für die vom Dienstleister auf der Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen abgeschlossenen Verträge und für aus ihnen folgende Ansprüche gleich welcher Art gilt ausschließlich das Recht der   Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Bestimmungen zum Einheitlichen UN-Kaufrecht  über den Kauf beweglicher Sachen (CISG).

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